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Unsere Erfahrung mit Erasmus

Eine Woche an der westlichen Küste Portugals, neue Kontakte knüpfen, sich auf eine kleine sprachliche Herausforderung einlassen und die vielfältigen Traditionen und Bräuche Portugals kennenlernen (und vielleicht sogar unser Portugiesisch auffrischen) …
Klingt zu schön, um wahr zu sein?
 Doch genau das konnten elf Schüler*innen aus der EF erleben!

Und wir – Sophie (16), Raphael (16) und Melissa (17) – waren drei davon.

Wir haben die Initiative ergriffen und uns für das Austauschprogramm zwischen Portugal, Deutschland und Estland beworben. Mit etwas Glück wurden wir angenommen – und das sogar für Portugal!

Wie funktioniert das Austauschprogramm?


22 Schüler*innen aus jedem Land bekommen die Chance, eines der beiden anderen Länder zu besuchen. Das bedeutet: 11 deutsche Schüler*innen fliegen nach Portugal, die anderen 11 nach Estland. Dasselbe gilt für die Schüler*innen aus Portugal und Estland. Jede Gruppe besucht ihr Gastland zu einem anderen Zeitpunkt: Unser Besuch in Portugal – gemeinsam mit den estnischen Schüler*innen – begann am Sonntag, den 23. Februar, und endete mit dem Rückflug am Samstagmorgen, den 1. März. Am 11. Mai werden dann die portugiesischen und estnischen Schüler*innen für eine Woche nach Deutschland kommen. Im September reisen jeweils 11 deutsche und portugiesische Schüler*innen nach Estland.
Das bedeutet: Eine ganze Woche voller einzigartiger Erfahrungen! Ganz gleich, ob positiv oder negativ – jede Erfahrung hilft uns, unseren Horizont zu erweitern und die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen.

Unser Aufenthalt in Portugal


Zusammen mit unseren beiden Lehrerinnen (Frau Vondung und Frau Drope) machten wir uns am 23. Februar auf den Weg nach Aveiro, auch bekannt als das „Venedig Portugals“. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Der erste Tag verlief für alle individuell, da es kein offizielles Programm gab. So hatten wir Zeit, anzukommen und die Stadt zu erkunden.

Melissa erzählt:
Als ich ankam, hieß es erst einmal, die Familie kennenzulernen und sich beim gemeinsamen Essen zu unterhalten. Ich muss zugeben: Am ersten Tag war alles noch ungewohnt. Neue Menschen, eine neue Umgebung – das braucht etwas Zeit. Doch da meine Austauschpartnerin, ihre Schwester und ihre Eltern unglaublich nett und sympathisch waren, habe ich mich schnell wohlgefühlt.
Auch die Kommunikation wurde mit der Zeit immer leichter. Besonders erleichternd war, dass auch die Eltern Englisch sprachen – und das sogar sehr gut! So konnte ich mich problemlos mit ihnen unterhalten.
 Rückblickend kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, mich für den Austausch zu bewerben. Ich habe nicht nur viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, sondern auch erkannt, dass solche Chancen einmalig sind und uns helfen, über uns hinauszuwachsen.
 Würde ich anderen Schüler*innen Erasmus empfehlen?
 Auf jeden Fall! So eine Erfahrung sollte jeder einmal gemacht haben.




Sophie erzählt:

Anfangs war ich etwas unsicher, ob ich mit meiner Austauschpartnerin genauso gut klarkommen würde wie in unseren Chats. Doch meine Sorgen waren unbegründet – tatsächlich verstanden wir uns noch besser als erwartet!
Ich bin unglaublich froh, dass ich mich angemeldet habe und die Chance bekommen habe, an diesem Erasmus-Projekt teilzunehmen. Es war eine großartige Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen kann.


Unser Programm vor Ort


Unsere Partnerschule hatte ein spannendes Programm für uns vorbereitet. Dadurch konnten wir nicht nur Aveiro selbst, sondern auch umliegende Städte erkunden.
Zu den Highlights gehörten: der Besuch des Widerstandsmuseums in Peniche, die Erkundung eines riesigen unterirdischen Höhlensystems (Mira de Aire) und viele weitere schöne Orte in Aveiro und Umgebung.
Nach dem offiziellen Programm verbrachten wir oft noch Zeit in kleineren Gruppen – zum Beispiel im großen Einkaufszentrum „Forum“, wo wir gemeinsam essen gingen. Langweilig wurde es nie!
Manchmal waren wir am Ende des Tages sogar etwas erleichtert, endlich zurück in unserer Gastfamilie zu sein und uns etwas zu erholen – sei es mit einem entspannten Filmabend oder einfach etwas Ruhe im eigenen Zimmer.


Unser Fazit


Wir sind uns alle einig: Dieser Austausch war eine großartige Erfahrung! Eine Chance sollte man sich nicht entgehen lassen.
Erasmus gibt uns die Möglichkeit, über uns hinauszuwachsen, unsere Komfortzone zu verlassen und herauszufinden, was wir in der Zukunft wirklich wollen.
Also: Traut euch und bewerbt euch, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt – es lohnt sich! 😊